Mehr West-Hilfe für Ost-Unis?

  • 28. September 2006

?

Leipzig (dpa) - Vor der Wissenschaftsministerkonferenz zum Hochschulpakt in Berlin fordert Sachsen mehr Anstrengungen des Bundes und der West-Länder zum Erhalt der Studienplätze im Osten. «Wir stehen vor einem Bewerberrückgang im Osten und einem Bewerberanstieg im Westen. Um diese ungewöhnliche Situation meistern zu können, sollte zum ersten Mal das Prinzip "Das Geld folgt den Studenten" greifen», forderte Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) in der «Leipziger Volkszeitung» (Donnerstag).

Sachsens künftige Überkapazitäten sollten sinnvoll genutzt werden, sagte Milbradt. Dafür fordere der Freistaat eine finanzielle Beteiligung des Bundes und der Herkunftsländer pro belegtem Studienplatz, den Sachsen anbiete. «Wir haben leistungsfähige Hochschulen und erwarten zurückgehende Studienanfängerzahlen. Da liegt es nahe, dass wir unsere Hochschulen für mehr Bewerber aus Westdeutschland öffnen. Nur bezahlen können wir das nicht allein.»

Share |

Newsletter

Haben Sie Interesse am kostenlosen wöchentlichen oder monatlichen pro-physik.de-Newsletter? Zum Abonnement geht es hier.

COMSOL NEWS 2018

COMSOL Days

Lesen Sie, wie Ingenieure in einer Vielzahl von Branchen präzise digitale Prototypen erstellen, um die Grenzen der Technologie zu überschreiten und den Bedarf an physischen Prototypen zu reduzieren, sowie Simulationsanwendungen zu erstellen, mit denen Kollegen und Kunden weltweit neue Ideen testen können.

comsol.de/c/7bzn

Site Login

Bitte einloggen

Andere Optionen Login

Website Footer