RWE testet neue Technik

  • 09. November 2007

Essen (dpa) - Der größte deutsche Stromerzeuger RWE testet in Zusammenarbeit mit dem US-Stromriesen American Electric Power (AEP) ein neues Verfahren zur Abtrennung des schädlichen Kohlendioxids (CO2 ). Die ab dem Jahr 2009 zunächst in einer Demonstrationsanlage im AEP-Steinkohlekraftwerk Mountaineer in New Haven (West Virginia) eingesetzte Technik eigne sich vor allem zur Nachrüstung bereits bestehender Kraftwerke, sagte ein RWE-Sprecher am Donnerstag in Essen. Dabei werde das CO2 nach der Verbrennung mit Hilfe von Ammoniak aus den Rauchgasen des Kraftwerks abgeschieden.

Bei der geplanten Demonstrationsanlage mit einer Kraftwerksleistung von 20 Megawatt sollen so 200.000 Tonnen CO2 pro Jahr abgetrennt und vor Ort in tiefen Erdschichten gespeichert werden. Sobald sich die neue Technologie bewährt habe, plane der US- Energieversorger den Einsatz der neuen Technik in einem 450 Megawatt- Kohleblock in Oklahoma. Dort sollen dann etwa 1,5 Millionen Tonnen C02 pro Jahr abgetrennt werden.

RWE habe noch nicht über einen möglichen Einsatz der neuen Technik auch in deutschen Kraftwerken entschieden, hieß es. Das Essener Unternehmen arbeite derzeit auch noch an anderen Verfahren zur C02-Abtrennung.

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