Schott: bis zu 250 Kündigungen

  • 10. November 2003

Trend zum Flachbildschirm trifft Schott - Bis zu 250 Kündigungen

Mainz (dpa) - Der Trend zu Flachbildschirmen statt Fernsehern oder PC-Monitoren mit Röhren zwingt den Spezialglashersteller Schott in Mainz zum Personalabbau. Das Unternehmen kündigte am Freitag an, aus Kosten- und Transportgründen werde es seine so genannte Trichterfertigung zum Tochterunternehmen STV Glass in die Tschechische Republik verlagern und bis September kommenden Jahres bis zu 250 betriebsbedingte Kündigungen aussprechen.

«Wir bedauern diesen Schritt außerordentlich. Er ist aber zur Sicherung der Fernsehglasfertigung und zur Stärkung des Schott-Konzerns insgesamt unvermeidlich», betonte Vorstandschef Leopold von Heimendahl. Von der STV Glass in Tschechien aus sollen die Schott- Kunden in Mittel- und Osteuropa künftig «logistisch besser und zu wettbewerbsfähigen Preisen» beliefert werden. In Mainz konzentrieren sich die Fernsehglas-Aktivitäten von Schott künftig auf die technologisch anspruchsvollere Bildschirmfertigung. Die Kurzarbeit wird etwas früher als geplant Ende November aufgehoben.

Der Technologiekonzern Schott beschäftigt in Mainz rund 4000 Menschen, davon noch etwa 720 im Fernsehglas-Geschäft. Nach einer aktuellen Prognose des Unternehmens wird der Anteil der Röhrenmonitore bei PC's von derzeit noch knapp 72 Prozent auf 15 Prozent im Jahr 2010 sinken. Bei Fernsehgeräten dürfte der Anteil der neuen Technologie von heute 6,5 Prozent auf 40 Prozent bis 2010 steigen.

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