Potenzial für Energiesparhäuser

  • 02. August 2004


Potenzial für Energiesparhäuser

Fraunhofer-Forscher erwarten beim Bau von Energiesparhäusern ein hoch dynamisches Wachstum.

Freiburg (dpa) - Der Bau von Energiesparhäusern wird in den kommenden Jahren ein hoch dynamisches Wachstum erleben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, die am Freitag in Freiburg veröffentlicht wurde.

Dieses Passivhaus wurde von dem Architekten Meinhard Hansen in Freiburg gebaut. (Quelle: ISE)

Dabei wurden bundesweit 180 Architekten, Bauträger, Fertighaushersteller, Haustechnikplaner und Lüftungsgerätehersteller telefonisch zur Einschätzung der Entwicklung optimierter Bauweise befragt. Im Mittel wird geschätzt, dass 2010 nahezu jedes fünfte neu gebaute Haus als Passivhaus - ein Haus mit geringem Heizenergiebedarf - und zusätzlich jedes dritte Haus als Niedrigst-Energie-Haus entstehen wird.

Für Andreas Bühring, Projektleiter am Fraunhofer ISE, liegen die Vorteile auf der Hand: geringer Heizwärmeverbrauch, hoher Wohnkomfort und minimale Mehrkosten, die sich schon bald amortisieren und zudem von den steigenden Energiepreisen unabhängiger machen. Auftraggeber der Studie war die Fa. Maico in Villingen-Schwenningen, Hersteller von Lüftungs- und Heizsystemen für Passivhäuser und Entwicklungspartner des Fraunhofer ISE.

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