Bauelemente schwächeln

  • 11. November 2004


Bauelemente schwächeln

Laut dem Branchenverband ZVEI schwächt sich das Wachstum des Bauelemente-Markts bald wieder ab.

München (dpa) - Die Hersteller elektronischer Bauelemente stellen sich auf etwas niedrigere Wachstumsraten ein. Der Branchenzyklus schwäche sich in Deutschland und im Rest der Welt ab, sagte Infineon-Vorstand Peter Bauer als Vertreter des Branchenverbands ZVEI am Mittwoch in München. Er erwarte aber eine sanfte Landung. Der deutsche Bauelemente-Markt werde in diesem Jahr voraussichtlich um gut sieben Prozent auf 17,0 Milliarden Euro zulegen. Im kommenden Jahr seien noch einmal knapp fünf Prozent Wachstum drin.

«Dieses gesunde Wachstum des Inlandsmarktes für Elektronische Bauelemente wird durch alle wichtigen Abnehmersegmente getragen.» In Deutschland ist die Kfz-Elektronik größter Abnehmer, gefolgt von der Datentechnik, der Telekommunikation und der Industrie-Elektronik. Die Unterhaltungselektronik nehme dagegen eine immer kleinere Rolle in Deutschland ein. Auf dem Bauelemente-Markt sind unter anderem Infineon, Epcos und AT&S aktiv.

Der Weltmarkt wächst im laufenden Jahr nach Einschätzung des ZVEI um knapp 12 Prozent auf 264 Milliarden Euro und damit stärker als der deutsche Markt. Im nächsten Jahr verlangsame sich das Wachstum dann. Der Verband erwartet ein Plus von 4,4 Prozent auf 275,7 Milliarden Euro.

Südostasien sei mit einem Anteil von 39 Prozent am gesamten Weltmarkt für elektronische Bauelemente die größte Abnehmerregion, gefolgt von Amerika (21 Prozent), Japan (20,4 Prozent) und Europa (18,5 Prozent). Diese Regionen hätten leichte Einbußen beim Marktanteil hinnehmen müssen. Der Anteil des deutschen Marktes am Weltmarkt werde im laufenden Jahr leicht von 6,7 auf 6,4 Prozent nachgeben. Innerhalb Europas habe Deutschland dagegen auf Euro-Basis leicht zugelegt.

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