Spitzentechnologie im Norden und Osten

  • 09. August 2006

 

Bremen (dpa) - Städte und Regionen im Norden und Osten Deutschlands zählen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen in der Spitzentechnologie zu den Gewinnern. Standorte wie Hamburg, Bremen oder Dresden hätten klare Zuwächse in den Jahren von 1999 bis 2004, ergab eine Untersuchung des Bremer BAW Institut für regionale Wirtschaftsforschung in 21 Innovationszentren. In süddeutschen Regionen wie Stuttgart oder Nürnberg habe es einen Rückgang der Beschäftigten gegeben, teilte das BAW am Dienstag in der Hansestadt mit.

Zu den prägenden Branchen in der Spitzentechnologie zählen unter anderem die Informations- und Kommunikationswirtschaft, die Mess-, Kontroll- und Navigationstechnik oder auch die Luft- und Raumfahrt. Derzeit ist nach Angaben des BAW etwa jeder 10. Industriebeschäftigte in Deutschland in einem Unternehmen der Spitzentechnologie tätig. Seit 2002 verringerte sich die Zahl der Beschäftigten von 645 600 auf 607 400 im Jahr 2004.

In den 21 untersuchten Zentren wie Hamburg, Hannover, Köln-Bonn, Leipzig, dem Ruhrgebiet, den Ballungsräumen Rhein-Main und Rhein- Neckar oder München sind dem Institut zufolge gut ein Drittel aller Arbeitsplätze in der Spitzentechnologie konzentriert. Rechne man das Umland hinzu, erhöhe sich der Anteil auf knapp 60 Prozent. Spitzengruppe seien Hamburg, das Rhein-Main- und das Ruhrgebiet sowie Berlin und München, wobei an einigen Standorten erhebliche Einbußen zu verzeichnen waren. Während in Berlin die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zwischen 1999 und 2004 um fast zehn Prozent auf 25 650 sank, stieg sie im gleichen Zeitraum in Hamburg um rund 8,5 Prozent auf 34 968.

Spitzenwerte beim Zuwachs erreichten Dresden (+ 55,34 Prozent) oder Chemnitz (+ 27,48 Prozent). Drastische Einbußen gab es in Aachen (-20,66 Prozent) oder Stuttgart (- 19,66 Prozent).

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