Brennstoffzellen-Autos nicht vor 2010

  • 23. February 2007

Berlin (dpa) - Bis zur Marktreife wasserstoffgetriebener Autos dauert es nach Branchenangaben noch mindestens bis 2010. «Auf den Brennstoffzellen-Pkw wird der Endkunde wohl bis Anfang des nächsten Jahrzehnts warten müssen», teilte der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband am Donnerstag in Berlin mit. Die frühesten Märkte für die alternative Technologie dürften mobile Anwendungen etwa in Taschenlampen oder als Energie für Laptops sein. Vorerst stünden für die Branche weniger kurzfristiger Gewinne im Mittelpunkt, sondern eine langfristige Entwicklungsperspektive. Dies zeige sich auch am schrittweisen Aufbau eines Wasserstoff-Tankstellennetzes.

Nachdem Deutschland in den vergangenen Jahren den Anschluss an die Weltspitze in der Wasserstoff-Technologie verloren habe, zeichne sich nun eine Trendwende ab, sagte Verbandschef Johannes Töpler. Um im Vergleich mit anderen Industriestaaten konkurrenzfähig zu sein, sei die Förderung in Europa aber viel zu niedrig. So stelle die EU in einem Fünf-Jahres-Programm mit 300 Millionen Euro bisher etwa so viel Mittel bereit wie die USA oder Japan in nur einem Jahr.

Der 1996 gegründete Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband ist als Dachorganisation die Interessenvertretung für den Einsatz von Wasserstoff als Energieträger. Er vertritt nach eigenen Angaben mehr als 260 Mitglieder, darunter 64 korporative Mitglieder, also Firmen und andere Körperschaften.

Weitere Infos:

Share |

Newsletter

Haben Sie Interesse am kostenlosen wöchentlichen oder monatlichen pro-physik.de-Newsletter? Zum Abonnement geht es hier.

Strahlmessung

thumbnail image: Messen Sie <i>M</i><sup>2</sup> in weniger als einer Minute

Messen Sie M2 in weniger als einer Minute

Das M2-Lasermessgerät Ophir BeamSquared 2.0 ermittelt die optische Güte des Laserstrahls schnell und präzise. Mehr

Webinar

Vom Raytracing-Modell zum digitalen Prototypen

  • 22. November 2018

Raytracing ist die Stan­dard­methode zur Ent­wick­lung von opti­schen Sys­te­men und wird ein­ge­setzt, um diese Sys­teme vir­tuell auszu­legen und Vor­her­sagen über ihre opti­schen Ei­gen­schaf­ten zu ma­chen. Ein­satz­be­rei­che sol­cher digi­ta­ler Pro­to­ty­pen sind bei­spiels­weise die Ent­wick­lung von Laser- oder Ab­bil­dungs­sys­te­men.

Alle Webinare »

Site Login

Bitte einloggen

Andere Optionen Login

Website Footer