Wachstumsmarkt Energiesparlampen

  • 27. February 2007

Hamburg (dpa) - Der Elektrohersteller Philips sieht im Einsatz von Energiesparlampen einen großen Wachstumsmarkt und will sein Engagement in diesem Bereich in den kommenden Jahren ausbauen. Gerade in öffentlichen Gebäuden gebe es viele Möglichkeiten, umweltschonende Technik einzusetzen und den Stromverbrauch erheblich zu verringern, sagte Deutschlandchef Hans-Joachim Kamp am Montag in Hamburg. Nur 20 Prozent des Energieverbrauchs für Beleuchtung fallen in privaten Haushalten an, aber 80 Prozent in öffentlichen Bereich, sagte Kamp.

Ob in Museen, Schulen oder bei der Straßenbeleuchtung, in Deutschland gebe es großen Nachholbedarf. So werde etwa ein Drittel der Straßenbeleuchtung mit Technologie der sechziger Jahre betrieben. Kamp räumte in Hinblick auf die weltweite Diskussion um ein Verbot von herkömmlichen Glühlampen ein, dass es den Herstellern bisher nicht gelungen sei, stromsparende Beleuchtung zu etablieren. Philips unterstütze Initiativen wie das in Australien angekündigte Verbot. Eine komplette Umstellung sei aber nicht kurzfristig zu erreichen.

Im vergangenen Jahr steigerte die deutsche Tochter des niederländischen Philips-Konzerns ihren Umsatz auf vergleichbarer Basis um sechs Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Damit sei das Unternehmen stärker als die Märkte gewachsen, auf denen es tätig sei. Ein deutliches Plus von zehn Prozent verzeichnete die Sparte Unterhaltungselektronik auch dank der Fußball-Weltmeisterschaft, die unter anderem dem Absatz von Flachbildfernsehern zusätzlichen Schub gegeben habe.

Philips habe damit seine Position als Marktführer in Deutschland vor Samsung verteidigt. Kamp zeigte sich optimistisch, dass die Sparte auch im laufenden Jahr stärker als der Gesamtmarkt wachsen werde. Experten rechnen für die Branche mit einem Plus von etwa vier Prozent. Auch in der Medizintechnik erwartet das Unternehmen weiteres Wachstum. «Gesundheit und Wohlfühlen ist der Wachstumstreiber in den kommenden Jahren», sagte Kamp. Philips beschäftigt in Deutschland rund 7200 Menschen.

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