Pfeiffer Vacuum mit Rekordgewinn

  • 30. March 2007

Pfeiffer Vacuum gibt nach Rekordgewinn keinen Ausblick auf 2007

Frankfurt/Main (dpa) - Der Vakuumpumpen-Hersteller Pfeiffer will sich nach dem Rekordgewinn 2006 nicht auf einen Ausblick auf 2007 festlegen. In den ersten beiden Monaten hätten die Aufträge zwar im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt, sagte Unternehmenschef Wolfgang Dondorf am Donnerstag bei der Bilanzvorlage der Bilanz in Frankfurt. «Hieraus heute schon abzuleiten, dass sich der gute Trend über das ganze Jahr fortsetzt, wäre jedoch fahrlässig.» Einen Ausblick will Dondorf erst auf der Hauptversammlung am 31. Mai geben.

Mit der Zögerlichkeit, einen Ausblick zu liefern, stützte Pfeiffer Sorgen am Markt, es stehe ein Abschwung der Hochkonjunktur bei Vakuumpumpen bevor. Bisher sind die Auftragsbücher gut gefüllt. Im Januar und Februar setzte sich die gute Auftragslage des vergangenen Jahres fort. 2006 gingen mit Aufträgen im Wert von 175,6 Millionen Euro 7,9 Prozent mehr ein als im Jahr zuvor.

Für das Rekordjahr 2006 stockt Pfeiffer Vacuum die Dividende von 1,35 auf 2,50 Euro auf. Das sind Dreiviertel des Jahresüberschusses, betonte Dondorf. «Seit Anfang 2006 haben wir keinen Zukauf gemacht. Deshalb geben wir das Geld an unsere Aktionäre», sagte er. «Wir waren bei zwei Familienunternehmen nah dran, zu einem Abschluss zu kommen. Am Ende wollten sie aber nicht verkaufen.» Auch das Vakuum-Geschäft von Edwards, einem Teil von BOC, den Linde verkaufen will, habe Pfeiffer interessiert. «Wir haben aber gesehen, dass es drei Nummern zu groß für uns war. Das ganze ging an Finanzinvestoren, die Edwards nun aufteilen, um es besser zu verkaufen.»

2006 stieg der Überschuss von 23 auf 29,8 Millionen Euro. Dies ist das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Der Umsatz wuchs um 12,5 Prozent auf 179,5 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern legte um 23,4 Prozent auf 45 Millionen Euro zu.

Bis 2009 will Pfeiffer mehr als 20 Millionen Euro in den Ausbau Hauptsitzes im mittelhessischen Aßlar investieren. Außer der Anschaffung von Maschinen seien auch neue Gebäude und ein neues Logistikzentrum geplant. Das Unternehmen hat weltweit gut 700 Mitarbeiter, davon allein 500 in Hessen.

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