Wacker Chemie trotzt der Dollar-Schwäche

  • 30. April 2008

München (dpa) - Der Halbleiter-Zulieferer und Chemiekonzern Wacker Chemie hat trotz wirtschaftlicher Abkühlung und der Dollar-Schwäche seinen Gewinn im ersten Quartal deutlich gesteigert. Wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte, kletterte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen Januar und Ende März im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 291,1 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben 130,6 Millionen Euro nach 114,5 Millionen im Vorjahr. Der Umsatz verbesserte sich dank eines Zukaufs in den USA um acht Prozent auf 1,02 Milliarden Euro.

Konzernchef Peter-Alexander Wacker zeigte sich trotz der Unsicherheiten über die weltweite Konjunktur- und Branchenentwicklung für das laufende Jahr weiterhin optimistisch. Insgesamt sehe der Konzern weiter gute Chancen, den Konzernumsatz 2008 um deutlich mehr als zehn Prozent zu steigern, sagte Wacker laut Mitteilung. Das EBITDA soll ebenfalls zulegen. Wacker begründete seinen Optimismus mit der anhaltend hohen Nachfrage nach Produkten zur Steigerung der Energieeffizienz und der zunehmenden Digitalisierung.

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