Galileo macht Fortschritte

  • 28. May 2008

Berlin-Schönefeld (dpa) - Das europäische Satellitensystem Galileo macht nach den anfänglichen Verzögerungen jetzt sichtbare Fortschritte. Nachdem der Navigationssatellit Giove-B, der am 27. April mit einer russischen Sojus-Rakete in den Weltraum gebracht worden war, seine Umlaufbahn erreicht hat und seit dem 7. Mai hochpräzise Signale sendet, sollen bis zum Jahre 2010 vier weitere Navigationssatelliten ihren Betrieb im Weltraum aufnehmen. Das bestätigte Evert Dudok, Astrium Satellites-Präsident, am Dienstag auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin. Diese vier Satelliten sind bereits beim Hauptauftragnehmer Astrium im Bau.

Nach den Plänen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) sollen alle 30 vorgesehenen Navigationssatelliten bis zum Jahre 2013 voll einsetzbar sein. «Giove-B ist ein entscheidendes Kapitel, damit Galileo seine Erfolgsgeschichte schreibt. Dieser Satellit dient als Referenz dafür, was Navigationstechnologie aus Europa für uns Europäer und die Welt leisten kann», betonte Dudok. Giove-B sei ein Signal für die europäische Unabhängigkeit und Innovationskraft.

Wichtigste Schlüsselkomponenten an Bord von Giove-B sind eine neuartige Atomuhr und ein optimierter Signalgenerator. Astrium ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des europäischen Luft und Raumfahrtkonzerns EADS und spezialisiert auf zivile und militärische Raumfahrtsysteme. Im vorigen Jahr erreichte Astrium einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro.

Weitere Infos:

Share |

Newsletter

Haben Sie Interesse am kostenlosen wöchentlichen oder monatlichen pro-physik.de-Newsletter? Zum Abonnement geht es hier.

COMSOL NEWS 2018

thumbnail image: Messen Sie <i>M</i><sup>2</sup> in weniger als einer Minute

Messen Sie M2 in weniger als einer Minute

Das M2-Lasermessgerät Ophir BeamSquared 2.0 ermittelt die optische Güte des Laserstrahls schnell und präzise. Mehr

Webinar

Vom Raytracing-Modell zum digitalen Prototypen

  • 22. November 2018

Raytracing ist die Stan­dard­methode zur Ent­wick­lung von opti­schen Sys­te­men und wird ein­ge­setzt, um diese Sys­teme vir­tuell auszu­legen und Vor­her­sagen über ihre opti­schen Ei­gen­schaf­ten zu ma­chen. Ein­satz­be­rei­che sol­cher digi­ta­ler Pro­to­ty­pen sind bei­spiels­weise die Ent­wick­lung von Laser- oder Ab­bil­dungs­sys­te­men.

Alle Webinare »

Site Login

Bitte einloggen

Andere Optionen Login

Website Footer