Bildgebungsverfahren diagnostizieren Entzündungen am Herzen

  • 19. January 2018

Ausgabe 32 von „Physik konkret“ erschienen.

Physik konkret 32

Abb.: Physik konkret 32. (Bild: DPG)

Physikalische Bildgebungsverfahren wie Ultra­schall, Computer- oder Kern­spin­tomo­graphie sind heut­zu­tage über­aus wich­tige Instru­mente der Medizin. Das gilt be­son­ders für Unter­su­chun­gen des Herzens, bei­spiels­weise nach einem Herz­infarkt. Neue Ver­fahren er­lauben nun sogar, Ent­zün­dungen auf zellu­lärer oder mole­ku­larer Ebene zu er­kennen. „Das ist zentral für die Er­stel­lung exak­ter Dia­gnosen, um Patienten an­schlie­ßend ziel­genau thera­pieren zu können“, sagt Rolf-Dieter Heuer, Präsi­dent der Deutschen Physi­ka­lischen Gesell­schaft.

Da die Zellen oder Moleküle zu klein sind, um sie mit den üb­li­chen Ver­fahren direkt beob­achten zu können, ver­wenden die Forsche­rinnen und Forscher aus der Physik und Medizin spezi­elle radio­aktive Sub­stanzen oder Iso­tope, die sich die Zellen ein­ver­leiben oder die sie auf ihren Ober­flächen ein­bauen.

Dazu hat die DPG nun in der Reihe „Physik konkret“ ein Fakten­blatt heraus­ge­geben. Die Reihe bietet in kom­pakter und all­ge­mein­ver­ständ­licher Form Fakten zu aktu­ellen wissen­schaft­lichen und wissen­schafts­poli­tischen Themen. Mit dem kosten­losen Blatt möchte die DPG Menschen für Physik be­geis­tern, ihnen die Faszi­na­tion physi­ka­lischer Phäno­mene näher bringen sowie auf die Rele­vanz der Physik für Politik, Wirt­schaft und Gesell­schaft hin­weisen. Alle bis­her er­schie­nenen Aus­gaben stehen zum Down­load zur Ver­fügung.

DPG / RK

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