GYPT: Der Countdown läuft

  • 21. November 2017

Jetzt zu den Regionalwettbewerben der Deutschen Physik-Meister­schaft anmelden.

Die Vorbereitungen zur fünften deutschen Physik-Meisterschaft laufen auf Hoch­touren. Das German Young Physicists´ Tourna­ment GYPT findet vom 16. bis 18. Februar 2018 im Physik­zentrum in Bad Honnef, dem Sitz der Deutschen Physi­ka­lischen Gesell­schaft, statt. Noch bis zum 3. Dezember können sich Teams aus Schüle­rinnen oder Schüler zu den Regional­wett­bewerben des GYPT anmelden.

Vorjahressieger

Abb.: DPG-Präsident Rolf-Dieter Heuer zeichnet die Vor­jahres­sieger aus. (Bild: F. Wechsler, GYPT)

Auf der Homepage des GYPT finden Schülerinnen und Schüler, Lehr­kräfte, Betreue­rinnen und Betreuer sowie Eltern in über­sicht­licher Form alle rele­vanten Infor­ma­tionen zum GYPT, der deutschen Physik-Meister­schaft für Schüle­rinnen und Schüler. In Vor­berei­tung auf die Meister­schaft müssen die Schüle­rinnen und Schüler in Dreier­teams 3 von insge­samt 17 physi­ka­lischen Auf­gaben aus­arbeiten. Die Auf­gaben sind offen formu­liert und können daher auf unter­schied­lichen Niveaus ange­gangen werden.

Hilfe bei der Vorbereitung auf das Turnier bieten vier­zehn über ganz Deutsch­land verteilte GYPT-Zentren. Sie befinden sich in Bayreuth, Berlin, Bochum, Dachau, Erlangen, Hamburg, Hameln, Kassel, Leipzig, Meißen, Neu­strelitz, Papen­burg, Ulm und Wupper­tal. An den Zentren können die Teams Experi­mente durch­führen und sich von Exper­tinnen oder Experten aus Schulen oder Hoch­schulen sowohl bei den theore­tischen Problemen als auch bei den prak­tischen Arbeiten betreuen lassen.

Wer sich nicht an einem der GYPT-Zentren vorbereiten kann oder will, für den stehen ebenso Fach­leute aus Univer­sitäten oder Schulen sowie ehe­malige Teil­nehme­rinnen oder Teil­nehmer des Inter­national Young Physicists' Tourna­ment IYPT als Mento­rinnen oder Mentoren bereit. Denn selbst­ver­ständ­lich lassen sich die Auf­gaben auch privat oder an einer belie­bigen Schule bear­beiten.

Die auf jeweils eine physikalische Fragestellung speziali­sierten Exper­tinnen und Experten lassen sich über die Home­page des GYPT kontak­tieren. Die Mento­rinnen oder Mentoren unter­stützen alle Inte­res­sierten beim Ein­stieg in die Bearbei­tung der Auf­gaben und helfen, erste Hürden bei der Vor­berei­tung auf das Turnier zu nehmen.

An allen GYPT-Zentren finden Ende Januar Regional­wett­bewerbe statt. Teams, die nicht an einem der GYPT-Zentren forschen, nehmen mit einer Aus­arbei­tung an einem Online-Wett­bewerb teil. Die Besten der Regional­wett­bewerbe werden dann zum GYPT-Bundes­finale ein­ge­laden. „Durch das über das ganze Bundes­gebiet ver­teilte Netz­werk an GYPT-Zentren können wir nun alle physik­begeis­terten Jugend­lichen in Deutsch­land erreichen“, sagt Florian Oster­maier, GYPT-Wett­bewerbs­leiter. „Damit steht allen Inte­res­sierten fundierte wissen­schaft­liche Expertise zur Vor­berei­tung auf das Turnier zur Ver­fügung.“

Beim GYPT präsentieren die Teams dann die Ergebnisse der von ihnen unter­suchten Problem­stel­lungen. Eine gegne­rische Mann­schaft ver­sucht darauf­hin, Schwach­stellen in der Argu­men­tation zu finden. Die Teams führen anschlie­ßend eine kurze wissen­schaft­liche Debatte. Eine Jury bewertet schließ­lich sowohl das präsen­tierende als auch das oppo­nierende Team, wobei nicht nur physi­ka­lisches Fach­wissen aus­schlag­gebend ist, sondern ebenso Fair­ness und Team­geist.

Die Besten des Turniers kommen in die National­auswahl. Aus ihr formiert sich später die fünf­köpfige National­mann­schaft. Im Sommer 2018 vertritt sie Deutsch­land beim IYPT, dem Physik-Weltcup, der vom 19. bis 26. Juli 2018 in Peking, China, statt­findet. Daher ist Englisch bereits Turnier­sprache beim GYPT. Aus­ge­richtet wird das GYPT von der Deutschen Physi­ka­lischen Gesell­schaft. Die Wilhelm-und-Else-Heraeus-Stiftung unter­stützt den Jugend­wett­bewerb.

DPG / RK

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