Israelisch-deutsche Solar-Kooperation

  • 26. October 2017

Forschungsschule HI-SCORE bietet Promotionsmöglichkeiten im Bereich Solarenergie.

Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) baut die internationale Forschungsschule HI-SCORE zum Thema Solarenergie auf. Dafür kooperiert das HZB mit dem Weizmann-Institut in Rehovot, dem Technion in Haifa und drei israelischen Universitäten sowie den Universitäten in Berlin und Potsdam. Das Projekt wird als „Helmholtz International Research School“ von der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert.

Der Name „HI-SCORE ” steht für „Hybride integrierte Systeme zur Umwandlung von Solarenergie” (Hybrid Integrated Systems for Conversion of Solar Energy). Die Forschungs­themen reichen von neuartigen Solarzellen auf Basis von metall­organischen Perowskiten über Tandemsolarzellen bis hin zu komplexen Material­systemen für die Erzeugung solarer Brennstoffe. Solche Material­systeme können die Energie des Sonnenlichts in chemische Energie umwandeln, so dass man sie in Form von Brennstoffen leicht speichern kann.

„Mit der Internationalen Forschungsschule HI-SCORE übernimmt das HZB noch mehr Verantwortung bei der Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs im Bereich Solarenergie“, sagt Roel van de Krol, Sprecher von HI-SCORE. Vier Studierende arbeiten im Rahmen eines Pilotprojekts bereits am HZB. Nun können rund dreißig weitere Plätze in Israel und Deutschland besetzt werden. „Alle HI-SCORE Promovierenden werden in beiden Ländern forschen und dabei von Verantwortlichen am HZB sowie den israelischen Partnern binational betreut. Dabei sammeln sie Auslands­erfahrung und bereiten sich auf eine internationale Karriere vor. HI-SCORE arbeitet eng zusammen mit den bereits bestehenden Graduierten­schulen am HZB und erweitert deren Angebot“, so van de Krol.

Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert HI-SCORE ab Februar 2018 als Helmholtz International Research School. Die Schule erhält über eine Laufzeit von sechs Jahren insgesamt 1,8 Millionen Euro aus dem Impuls- und Vernetzungs­fonds des Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft. Zusätzlich bringen die Kooperationspartner und das HZB eigene Mittel ein, so dass das Gesamt­budget bei ungefähr sieben Millionen Euro liegt.

An der neuen Forschungsschule beteiligen sich neben dem HZB die Freie Universität Berlin, die Technische Universität Berlin, die Humboldt-Universität und die Universität in Potsdam. Aus Israel sind fünf renommierte Forschungs­institute und Universitäten dabei: Das Weizmann Institute of Science, die Hebrew University Jerusalem, das Israeli Institute of Technology (Technion), die Ben-Gurion University sowie die Bar-Ilan University. Insgesamt können über dreiißig Promovierende im Rahmen von HI-SCORE ihre Forschungs­arbeit sowohl in Israel als auch in Berlin durchführen und darüber hinaus von einem umfangreichen Angebot an Fortbildungen und Seminaren profitieren.

HZB / DE

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  • 30. November 2017

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