Neues Innovationszentrum am KIT

  • 25. September 2017

Kooperation mit der Carl Zeiss AG soll die Ansiedlung von Hoch­technologie-Start-Ups erleichtern.

Das Unter­nehmen Zeiss plant am Karls­ruher Institut für Techno­logie KIT ein neues gemeinsam mit dem KIT genutztes Innovations­gebäude auf dem Campus Nord zu errichten. Der Baubeginn für das 30 Millionen-Euro-Objekt mit 12000 Quadrat­metern Nutzfläche ist für Frühjahr 2018 vorgesehen. Mit dem „ZEISS Inno­vation Hub“ investiert das weltweit tätige Unter­nehmen der optischen und opto­elektronischen Industrie nachhaltig in den Innovations­standort Deutschland.

Abb.: Michael Kaschke, Vorsitzender des Konzernvorstandes der Carl Zeiss AG (m.) mit Holger Hanselka, Präsident des KIT (r.) und Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales. (Bild: KIT)

Abb.: Michael Kaschke, Vorsitzender des Konzernvorstandes der Carl Zeiss AG (m.) mit Holger Hanselka, Präsident des KIT (r.) und Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales. (Bild: KIT)

Das KIT, dessen dritte mit Forschung und Lehre gleich­rangige Aufgabe die Innovation ist, kann mit diesem Hub weiteren Ausgrün­dungen eine länger­fristige Perspektive am Standort geben. Die heute für diese Zwecke vorhan­denen Räumlich­keiten sind völlig ausgelastet. Im „ZEISS Inno­vation Hub“ erhält das KIT die Möglichkeit, einen bestimmten Anteil an Flächen für eigene Ausgrün­dungen und Innovations­aktivi­täten anmieten zu können. Zeiss posi­tioniert sich damit als aktiver Förderer der Wissenschaft, um mit der engeren Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissen­schaft Synergie­effekte inten­siver zu nutzen. Das Unternehmen plant in dem Hub die Ansiedlung von Hoch­technologie- und Digital-Start-Ups zu ermöglichen, sowie eigene Inno­vations- und Neugeschäfts­aktivitäten zu betreiben.

Diese Koopera­tion hat bereits eine gute Grundlage, denn in dem Gebäude soll auch die Nanoscribe GmbH neue Räumlich­keiten finden. Sie ist eine seit 2007 bestehende erfolg­reiche Ausgründung aus dem KIT, an der Zeiss beteiligt ist. Nano­scribe bekommt damit mehr Platz für das Wachstum mit seiner inno­vativen Technologie für Micro-3D-Druck. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2018 geplant. Die Inbetrieb­nahme des Gebäudes soll Ende 2019 erfolgen. Die Vertrags­themen werden derzeit zwischen den Betei­ligten abge­stimmt.

Die langjährige erfolg­reiche Zusammen­arbeit soll zukünftig zu einer strate­gischen Partner­schaft ausgebaut werden. Der Kooperations­vertrag, der sich in der Fina­lisierung befindet, wird die Zusammen­arbeit in Forschung, Lehre und Inno­vation sowie bei der Inter­nationali­sierung, dem Career Service und dem Dialog mit der Gesell­schaft regeln. Thematisch stehen dabei unter anderem maschi­nelles Lernen und Computer-Vision-Anwen­dungen im Fokus.

KIT / JOL

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