Von Strömungen und Turbulenzen

  • 01. September 2017

Neue Arbeitsgruppe zu Strömungsmechanik unter Leitung von Heisenberg-Stipendiat Yan Jin.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vergibt jährlich das Heisenberg-Stipendium an wissenschaftlichen Nachwuchs, welcher sich auf dem beruflichen Weg hin zu einer Langzeit-Professur befindet. Yan Jin erhielt diese hoch­rangige Förderung und forscht seit dem 01. August 2017 am Zentrum für angewandte Raumfahrt­technologie und Mikro­gravitation (ZARM) der Universität Bremen. In den kommenden Monaten wird er im Fachgebiet Strömungs­mechanik seine eigene Arbeits­gruppe aufbauen.

Abb.:  Yan Jin (Bild: ZARM)

Abb.: Yan Jin (Bild: ZARM)

Der Strömungsmechaniker betreibt Grundlagen­forschung und untersucht Turbulenzen, die bei dem Transport von Flüssig­keiten auftreten und versucht diese zu optimieren. Seinen Fokus setzt er dabei auf die Anknüpfung seiner Forschungs­ergebnisse an verschiedene Anwendungs­gebiete wie Maschinen­bau und Verfahrens­technik bzw. Turbo­mechanik. Die Raumfahrt­forschung am ZARM bietet ihm nun einen weiteren Anknüpfungs­punkt zu Anwendungen im Weltraum.

Zum ZARM kam er durch den Institutsdirektor Marc Avila, dessen Arbeit er schon seit Langem verfolgt. Durch die enge Kooperation mit Avilas Arbeits­gruppe hofft Yan Jin auf Synergien und neue Inspiration: „Ich freue mich sehr auf das neue Arbeitsumfeld mit vielen internationalen Kolleginnen und Kollegen und auf hoffentlich viele neue Kooperationen, die mir das ZARM durch seine Raumfahrt­ausrichtung bieten kann.“

Nach der Erlangung des Doktor­titels im Jahr 2002 an der Tsinghua University of China verbrachte Yan Jin mehrere Jahre als Postdoc-Wissenschaftler an der Technischen Universität München, der University of California in Davis und der Monash University in Melbourne. Für seine Habilitation kehrte er im Jahr 2009 nach Deutschland zurück und erlangte den Grad des Privat­dozenten an der Technischen Universität Hamburg, wo er bis Sommer 2017 forschte und lehrte.

ZARM / DE

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