Mars-Rover fahren nach Berlin

  • 26. June 2017

Entscheidung bei der 4. Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) „RoboTool“.

Mit einem Wettbewerb im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt Berlin endete am 13. Juni 2017 die 4. Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) „RoboTool“. Dabei mussten fünf Teams von Gymnasien aus Eichwalde und Königs Wusterhausen beweisen, dass ihre selbst konstruierten und gebauten „Mars-Rover“ unter wirklichkeits­nahen Bedingungen wissenschaftliche Experimente ausführen können.

Abb.: Die Sieger-Konstruktion ARES von Jonas Zacharias, Vincent Lüdke und Max Rautenberg aus dem Humboldt Gymnasium Eichwalde. (Bild: TH Wildau / B. Schlütter)

Abb.: Die Sieger-Konstruktion ARES von Jonas Zacharias, Vincent Lüdke und Max Rautenberg aus dem Humboldt Gymnasium Eichwalde. (Bild: TH Wildau / B. Schlütter)

Jonas Zacharias, Vincent Lüdke und Max Rautenberg aus dem Humboldt Gymnasium Eichwalde sind mit ihrem „Mars-Rover“ ARES die Sieger der 4. Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) „RoboTool“. Sie setzten sich am 13. Juni 2017 im abschließenden Wettbewerb auf einem der Mars­oberfläche nach­empfundenen künstlichen Gelände im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Berlin gegen die Konstruktionen von vier weiteren Teams durch.

Seit November 2016 hatten zwei Schülerinnen und elf Schüler des Humboldt-Gymnasiums Eichwalde, des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Königs Wusterhausen und des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums Königs Wusterhausen die Möglichkeit zu erfahren, wie eine Weltraum­expedition mit Robotern funktioniert. Im Rahmen der 4. SIA „RoboTool“ konstruierten und montierten sie in fünf Teams fern­gesteuerte fahrbare Roboter aus Lego-Bausätzen und erweckten sie mittels Programmierung „zum Leben“.

Mit Hilfe von Greifern und Sensoren für die Erfassung experimenteller Bild- und Mess­daten mussten die Fahrzeuge in die Lage versetzt werden, Gesteins­proben aufzunehmen, Klimadaten zu ermitteln sowie magnetische und thermische Quellen zu finden, auszuwerten und an die Ergebnisse an die „Boden­station“ weiterzuleiten. Eine Jury aus Vertretern des DLR, der Technischen Hoch­schule Wildau und des Netzwerkes Zukunft.Schule und Wirtschaft für Brandenburg bewertete darüber hinaus auch Gewicht, Stabilität und Fahr­tüchtigkeit der Konstruktion sowie die Funktionalität des jeweiligen Greif­arms und der Sensoren.

Neben dem obligatorischen SIA-Zertifikat für alle Teilnehmer erhielten die Sieger eine Einladung von Wolfgang Rüther-Kindel, Leiter des Luftfahrt­technikums der TH Wildau, zu einem Freiflug mit einer Cessna 172 Skyhawk. Diesen können sie im September 2017 im Rahmen des Lehrmoduls „Experimentelles Fliegen“ gemeinsam mit Studierenden des Studiengangs Luftfahrt­technik/Luftfahrt­logistik absolvieren.

Bei der Planung und Realisierung ihres „Weltraumexperimentes“ standen den jungen SIA-Forschern das DLR und das Team Luftfahrt­technik der TH Wildau als kompetente Partner zur Seite. Organisatorische Unterstützung erhielten sie vom Verein Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e. V. Gefördert wurde das Projekt vom Land Branden­burg und vom Verband der Metall- und Elektro­industrie in Berlin und Brandenburg. Alle Partner waren sich nach dem erfolgreichen Verlauf und Abschluss der 4. SIA RoboTool einig, dass es im Herbst 2017 die fünfte Auflage dieses Projektes zur Förderung von Begabten in den MINT-Fächern geben wird.

TH Wildau / DE

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