Physik für jedermann

  • 27. March 2017

Öffentliche Vorträge am 28. und 30. März beim Kongress der Deutschen Physikalischen Gesellschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Die Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) vom 27. bis 31. März bietet auch für Laien einige öffentliche und allgemein verständliche Vorträge. Dazu zählt etwa der „Lise-Meitner-Vortrag" im Rahmen des Lehrer- und Schüler­tages am Dienstag, 28. März, von Cornelia Denz. Die Wissenschaftlerin vom Institut für Angewandte Physik der WWU spricht ab 17.30 Uhr in der Aula im Schloss, Schlossplatz 2, über „Lise Meitner – ein inhaltsreiches Leben für die Physik".

Am Dienstag, den 28. März 2017, 18:30 Uhr, spricht zudem Johanna Stachel von der Universität Heidelberg ebenfalls in der Aula im Schloss (Schlossplatz 2) über die Erforschung von Urknall­materie an der Welt­maschine LHC

Die Physik kann die Entwicklung des Universums knapp 14 Milliarden Jahre zurückverfolgen – bis zu Sekunden­bruchteilen nach dem Urknall. Diese Zeitreise liefert gleich­zeitig einen Blick auf die kleinsten Bestandteile der Materie und auf die Kraftfelder, von denen der leere Raum zwischen ihnen erfüllt ist. Experimente am Large Hadron Collider (LHC) am Teilchen­beschleuniger­zentrum CERN bei Genf können inzwischen Urknall­materie im Labor herstellen und untersuchen.

In diesem Quark-Gluon-Plasma genannten Materiezustand sind die Bestandteile normaler Materie, die Quarks und Gluonen aus ihrem Teilchen­gefängnis (Confinement) befreit und bilden einen völlig anders gearteten Aggregat­zustand. Der Vortrag richtet sich insbesondere an Schüler und ist ebenfalls kostenfrei.

Darüber hinaus steht ein öffentlicher Abendvortrag am Donnerstag, 30. März, auf dem Programm: Ab 20 Uhr referiert Martin Winter im Hörsaal H 1, Schlossplatz 46, über „Früher war alles besser – aber nicht die Batterien".

Zu der DPG-Jahres­tagung werden knapp 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Münster erwartet. Mit dabei sind viele junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Münster ihren ersten öffentlichen Auftritt haben. Auf der Agenda stehen beispielsweise aktuelle Forschungs­fragen der Teilchen­physik und der Medizin­physik, aber auch Themen wie „Physik und Abrüstung" und „Chancengleichheit".

DPG / DE

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Warum reale akustische Systeme nur multiphysikalisch simuliert werden können

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In diesem Webi­nar wird ge­zeigt, warum man bei­spiels­weise schon bei der Simu­la­tion eines „ein­fachen“ Laut­spre­chers auf multi­phy­si­ka­li­sche Kopp­lung an­ge­wie­sen sein kann, wenn man ex­pe­ri­men­tel­le Er­geb­nis­se kor­rekt re­pro­du­zie­ren will.

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