Physik-Talente ringen um Platz im Nationalteam

  • 14. February 2017

Im Physikzentrum Bad Honnef kämpfen junge Talente vom 3. bis 5. März 2017 um die Deutsche Physik-Meisterschaft.

Am 3. März ist es wieder soweit: Dann wetteifern achtzig junge, physikbegeisterte Talente drei Tage lang im Physik­zentrum in Bad Honnef, dem Sitz der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), um den Titel des deutschen Physik-Meisters bzw. -Meisterin. Zur Vorbereitung auf die German Young Physicists' Tournament (GYPT) genannte Meisterschaft haben die Schülerinnen und Schüler in Teams aus drei Jugendlichen jeweils drei von insgesamt 17 physikalischen Knacknüssen ausgearbeitet. Die Aufgaben waren offen formuliert und ließen sich auf unterschiedlichen Niveaus angehen.

Abb.: Die Sieger des vergangenen GYPT. Fünf von ihnen wurden kurze Zeit später Vize­weltmeister, fünf andere österreichische Meister. (Bild: Samulat, DPG)

Abb.: Die Sieger des vergangenen GYPT. Fünf von ihnen wurden kurze Zeit später Vizeweltmeister, fünf andere österreichische Meister. (Bild: Samulat, DPG)

Beim GYPT vom 3. bis 5 März 2017 in Bad Honnef präsentieren die Teams ihre Ergebnisse. Eine gegnerische Mannschaft versucht daraufhin, Schwachstellen in der Argumentation zu finden. Die Teams führen anschließend eine kurze wissen­schaftliche Debatte. Eine Jury bewertet schließlich sowohl das präsentierende als auch das opponierende Team, wobei nicht nur physikalisches Fachwissen ausschlag­gebend ist, sondern ebenso Fairness und Teamgeist.

Die Besten des Turniers kommen in die Nationalauswahl. Aus ihr formiert sich später die fünfköpfige National­mannschaft. Im Sommer 2017 vertritt sie Deutschland beim International Young Physicists' Tournament (IYPT), dem Physik-Weltcup vom 5. bis 17. Juli 2017 in Singapur. Daher ist Englisch bereits Turniersprache beim GYPT.

Beim jüngsten IYPT in Jekaterinburg, Russland, musste sich das deutsche Team um Kapitän Jonas Landgraf (18) aus Weiden in der Oberpfalz nur dem Team aus Singapur geschlagen geben. Die Schweiz und Taiwan folgten auf den Plätzen 3 und 4. Das GYPT wird von der Deutschen Physikalische Gesellschaft und der Universität Ulm geplant, organisiert und durch­geführt und von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung finanziert.

DPG / DE

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