Festkörperlaser weiter auf dem Vormarsch

  • 23. June 2016

Unternehmen investiert 30 Millionen Euro in neue Ent­wick­lungs- und Pro­duk­tions­ge­bäude für Fest­körper­laser­strahl­quellen.

Der Werkzeugmaschinen- und Laserhersteller Trumpf investiert etwa 30 Millionen Euro in neue Ent­wick­lungs- und Pro­duk­tions­gebäude für Fest­körper­laser­strahl­quellen. Für das neue Produk­tions­gebäude am Standort in Schram­berg hat das Berliner Archi­tektur­büro Barkow Leibinger einen Neubau mit 12.000 Quadrat­metern entworfen. Damit verdoppelt sich die verfüg­bare Fläche nahezu und schafft aus­reichend Platz, um alle Produk­tions­abtei­lungen wie Rein­räume, Montage und Büro­bereiche gemein­sam unter­zu­bringen – was sich wiederum positiv auf Material­fluss und Durch­lauf­zeiten aus­wirkt. Bis Ende 2017 soll die Pro­duk­tion im Neubau ihren Betrieb auf­nehmen. Außer­dem erweitert das Unter­nehmen das im März 2013 einge­weihte Entwick­lungs­zentrum in Schram­berg um ein drittes Stock­werk mit etwa 1800 Quadrat­metern Fläche.

Erweiterung des Produktionsgebäudes

Abb.: Blick auf die Erweiterung des Pro­duk­tions­ge­bäudes mit einer durch­ge­hen­den Glas­fassade. (Bild: Barkow Leibinger)

„Der Trend hin zum Einsatz von Festkörperlaserstrahl­quellen in der indus­triellen Fertigung ist unge­brochen“, erklärt Peter Leibinger, stell­ver­tre­tender Vor­sitzender des Unter­nehmens und Vor­sitzender des Geschäfts­bereichs Laser­technik. „Schram­berg ist die Wiege der Laser­industrie in Deutsch­land und ein Vor­reiter für Fest­körper­laser welt­weit. Mit unseren Inves­ti­tionen schaffen wir die Voraus­setzungen für eine erfolg­reiche Weiter­ent­wicklung des Lasers.“

Im Geschäftsjahr 2015/16 hat Trumpf etwa sechzig Prozent seiner Werk­zeug­maschinen für Schneid­an­wendungen mit Fest­körper­lasern ausge­stattet. Im nächsten Jahr zeichnet sich ein klarer Trend hin zu siebzig Prozent ab. Auch abseits vom Laser­schneiden steigt die Nach­frage nach Fest­körper­lasern für die Material­bear­beitung. „Der Fest­körper­laser macht viele indus­trielle Anwen­dungen über­haupt erst möglich“, so Leibinger. „Insbe­sondere in der Mikro­bear­beitung eröffnet uns der Laser neue, faszi­nie­rende Möglich­keiten. Aber auch im Bereich von High-Power-Anwendungen etwa im Auto­mobil- oder Schiff­bau haben sich Fest­körper­laser als zuver­lässige Strahl­quelle in der Industrie etabliert.“

Trumpf / RK

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